Unterwegs für Sie in Indien

Meine Indien Eindrücke

Alle 1 – 2 Jahre pflegen wir unsere Geschäftsbeziehungen in Indien. Persönlich ist persönlich. Unser Aufenthalt heuer im März – 10 Tage – 11 Flüge – 30 Stunden Wartezeit auf den Flughäfen – 5 Hotels und eine Nacht im Flieger – Urlaub war es keiner. Ich möchte Ihnen von Indien nicht nur von unseren Ölen und dem Anbau erzählen, sondern auch meine Eindrücke über das Land vermitteln. Diese Eindrücke unterscheiden sich stark von dem was in unseren Medien über dieses Land kolportiert wird. Mehr zur Serie Meine Indien Eindrücke


Indien ist ein aufstrebendes Land

Die Wirtschaft wächst, es werden Autobahnen gebaut, Bildung wird großgeschrieben. Der jetzige Ministerpräsident Modi, der selber aus einer unteren Kaste kommt – er war ursprünglich Teeverkäufer am Bahnhof – hat für dieses Land Großartiges geleistet. Er tritt offen gegen Korruption auf, tauscht Minister, die nicht sauber sind aus und zwar sofort, holt über gezielte Maßnahmen sehr viel Geld in das Land zurück, stützt so die Banken und konnte so viele seiner Programme umsetzen. Wozu auch als letzter Erfolg gehört, dass jetzt überall im Land, auch in den kleinen Dörfern, Strom ist.

Für mich ist in Indien einfach alles VIEL. Dehli hat 12 Millionen Einwohner. Eine kleine Stadt hat mindestens 2 Millionen und es gibt von allem VIEL. Menschen, Fahrzeuge, Tiere, Pflanzen. Und der Eindruck? Aufschwung, Erfolg und Freude am Erfolg und Wachstum. Das ist Indien.


UNTERWEGS

Als wir 2015 in Indien waren haben Gewitter einen Teil der Mango Ernte vernichtet. Die Folge -  die Bauern haben auf der Landesstraße, auf der wir zu unserem Attar-Hersteller fahren wollten, Straßensperren errichtet. Es waren 3 Straßensperren und wir steckten in der Mitte. Wir wussten nicht, ob wir eine halbe Stunde warten müssen oder 3 Tage. Kein gutes Gefühl. Ein Vertreter der Regierung konnte schließlich von unserem Reiseleiter überzeugt werden, dass wir für die Bauern was Gutes tun, indem wir ihre Produkte im Ausland vermarkten und wir durften dann durchfahren. Das Gefühl war trotzdem kein angenehmes.

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Zum Straßenverkehr

Auf allen Straßen herrscht reges Treiben. Autos, Kamele, Rikschas, Motorräder, Tuk Tuks. Und ganz wichtig - die Hupe. Und wenn alles steht, so geht es sicher schneller, wenn jeder besonders stark auf seine Hupe drückt - zumindest funktioniert es hier so. Als wir vor 16 Jahren zum ersten Mal in Indien waren, gab es in Indien nur einheimische Autos. Mittlerweile haben sowohl Europäer als auch Asiaten Einzug gehalten. In Indien ist es allerdings so, dass die Fahrzeuge im Land gebaut werden müssen und nicht als ganzes importiert werden dürfen. So wird die Wirtschaft belebt. Das Straßenbild hat sich sehr stark dadurch verändert.

Die Rikschas

Ein einfaches Fahrrad ohne Gangschaltung und eine Fahrgastkabine oder ein Lastenaufsatz. Das ist eine Rikscha. Betrieben mit reiner Muskelkraft. Rikschas sind in den ländlichen Gebieten häufiger als in den Großstädten. Ihr Betrieb ist sehr anstrengend.

Die Tuk Tuks

Ein kleines Moped und darüber eine Kabine mit Vorhängen, Griffen…
Die Tuk Tuks sind sehr häufig. In Stoßzeiten habe ich bis zu 14 Personen in einem Tuk Tuk gezählt.

Motorräder

Sie werden immer häufiger und ersetzen oft das Familienfahrzeug.

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Dass die Sicherheitsbestimmungen in Indien einigermaßen anders sind als bei uns ist klar. Als wir die ersten Male in Indien waren gab es noch Reifenhändler, die mit alten, abgefahrenen Reifen Geschäfte gemacht und Reifen geflickt haben. Die neuen Straßen haben allerdings auch hier das Straßenbild verändert.

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EINDRÜCKE

Auch hier regieren die Extreme. Häuser werden sehr klein und einfach aus Ziegel zusammengestellt mit wenig Mörtel. Wird eine Mauer eingerissen, so können die Ziegel wieder verwendet werden.

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Inder sind hervorragende Händler – im Kleinen wie im Großen. Was auffällt, dass in fast allen Geschäften eine Andachtsecke existiert. Diese enthält einen Guru, sofern einer für den Besitzer vorhanden ist, und verschiedene hinduistische Figuren aus dem Götterleben. Allen voran Ganesha, der Gott des Handels.

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Handwerk findet hier oft auf der Straße statt. Das betrifft das Nähen, Bügeln, die Schusterarbeiten, den Friseur, Zuckerrohrsaftverkäufer...

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